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Brecht-Porträt in der agora42

Welchen Einfluss Höhen und Tiefen auf die Wirtschaft, die Philosophie und das Leben haben, untersucht die druckfrische Ausgabe der agora42. Das philosophische Wirtschaftsmagazin aus Stuttgart wird von Philosoph Richard David Precht herausgegeben und widmet sich je einem Schwerpunktthema, das von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet wird. Interessierte können online einige Probeseiten durchblättern.

Auch bei dieser Ausgabe der agora42 war Wortkultur | Dr. Ana Kugli mit der Schlussredaktion beauftragt − doch nicht nur das: Das siebenseitige Porträt zu Bertolt Brecht stammt ebenfalls aus der Feder von Ana Kugli. Brecht erlebte in seinen 58 Lebensjahren vier politische Systeme auf deutschem Boden. Einen wesentlichen Teil seines Daseins konnte er nicht in seiner Heimat verbringen, weil er vor den Nationalsozialisten auf der Flucht war, gezwungen, in Ländern zu leben und zu arbeiten, in denen seine Währung – die deutsche Sprache – nichts galt. Das Porträt skizziert die Höhen und Tiefen seines kurzen und eindrucksvollen Schriftstellerlebens.

Die aktuelle Ausgabe der agora42 kann hier bestellt werden. Soll Wortkultur auch Ihr Magazinprojekt begleiten? Stellen Sie eine Anfrage!

 

Lektorat eines Fachmagazins

Mitgliedermagazine von Fachgesellschaften erfreuen sich hoher Beliebtheit: Sie informieren die eigenen Mitglieder in regelmäßigen Abständen über Neuerungen und interessante Positionen im eigenen Fachgebiet sowie über Interna. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) etwa ist eine medizinische Fachgesellschaft, die 1842 gegründet wurde und heute mehr als 7.700 Mitglieder zählt. Die Mitglieder verbindet die Vision einer Gesellschaft, in der Menschen mit psychischen Erkrankungen unbehelligt von Vorurteilen leben und in der sie eine für sie optimale Zuwendung erhalten. Für alle Menschen soll eine passgenaue, wissenschaftlich fundierte und individualisierte medizinische, psychologische und soziale Hilfe verfügbar sein − so das Ziel der DGPPN.

Seit 2013 gibt die Fachgesellschaft für ihre Mitglieder ein eigenes Magazin unter dem Titel Psyche im Fokus heraus. Um eine hohe fachliche Qualität des Magazins sicherzustellen, sind es ausschließlich Fachleute, die die Inhalte beitragen. Doch auch auf das sprachliche und stilistische Niveau legt die Redaktion von Psyche im Fokus viel Wert. Die Schlusskorrektur liegt seit der zweiten Ausgabe in den Händen von Wortkultur | Dr. Ana Kugli.

Wortkultur übernimmt gerne den sprachlichen Feinschliff in Publikationen aller Art. Kontaktieren Sie mich einfach, ich erstelle Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

10 Jahre Wortkultur

Wortkultur feiert Jubiläum: Seit 10 Jahren bietet Dr. Ana Kugli „Texte für Wortgeschrittene“ an. Mit der „summa-cum-laude“-Promotion und ersten Erfahrungen als wissenschaftliche Lektorin, freie Texterin und Journalistin in der Tasche wagte die Literaturwissenschaftlerin im Oktober 2004 den Schritt in die Selbstständigkeit.

Unter dem Label „Wortkultur“ startete Dr. Ana Kugli damals mit ersten Aufträgen − zunächst noch vornehmlich für eine Lokalzeitung, wissenschaftliche Buchverlage und kleinere Unternehmen, die Unterstützung bei der Pressearbeit wünschten. Mit den Jahren wandelte sich der Kundenkreis: Heute ist Wortkultur vornehmlich für Unternehmen und PR-Agenturen tätig.

Auch die Art der Aufträge haben sich mit den Jahren verändert. Neben Texten für Printpublikationen wie Kunden- und Mitarbeitermagazine hat die Nachfrage nach Texten fürs Web − suchmaschinenoptimierte Website-Texte, Blog- und Newsbeiträge sowie Newslettertexte − in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nach wie vor ist Wortkultur auch im PR-Journalismus tätig und unterstützt Unternehmen bei der Pressearbeit, sowohl im Hinblick auf Print- als auch auf Onlinemedien.

Ihr Know-how gibt Dr. Ana Kugli inzwischen in Seminaren und Workshops weiter, etwa zu Themen wie „Texten fürs Web“ oder „Pressearbeit 2.0“. Ausgewählte Arbeiten von Wortkultur finden sie hier.

Möchten auch Sie Ihre Kommunikation optimieren? Wortkultur | Dr. Ana Kugli unterstützt Sie gerne − nehmen Sie einfach Kontakt auf.

Stichwort: Anglizismen

Ob Smartphone, Shitstorm oder Smoothie: Anglizismen sind im deutschen Sprachgebrauch allgegenwärtig. Anglizismen sind Wörter oder Wortgruppen, manchmal auch ganze Sätze, die aus dem Englischen Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben. Einige dieser Begriffe stehen für Produkte und Erfindungen, die es vorher nicht gab und deren englische Bezeichnung man deshalb übernommen hat: Sandwich, Jeans, Computer, Server oder Internet sind typische Beispiele. Deren Verwendung leuchtet durchaus ein.

Kritisch sehen Sprachexperten den Einsatz von Anglizismen dann, wenn Inhalte gemeint sind, die man problemlos auch in deutscher Sprache vermitteln könnte. Jüngst saß ich jemandem gegenüber, der von „core business“, „absaven“ und „market leader“ sprach. Genauso gut hätte er Kerngeschäft, sichern und Marktführer sagen können. Gerade in der Werbebranche hat es sich zu einem Schick entwickelt, englisches oder englisch klingendes Fachvokabular ins Gespräch einfließen zu lassen.

Gegen Anglizismen ist an sich nichts einzuwenden, wenn sie helfen, Dinge präziser zu bezeichnen. Aber wenn sie sich nahezu unbemerkt in unseren Sprachgebrauch schleichen, ohne eine Bereicherung zu bieten, bedeuten sie einen Sprachverlust.

Besonders perfide sind jene Anglizismen, die in deutschen Wörtern daherkommen, von ihrer grammatikalischen Konstruktion her aber keinen deutschen Ursprung haben. Ein gutes Beispiel ist die Jahresangabe „in 2014“ − die es im Deutschen nicht gibt. Richtigerweise würden wir „im Jahr 2014“ oder einfach „2014“ sagen. Scheinentlehnungen, also Wörter, die englisch klingen, im Englischen aber gar nicht existieren, sind eine andere Anglizismus-Variante aus der Reihe „Wörter, die die Welt nicht braucht“. Warum wir in Deutschland unser Mobiltelefon Handy benannt haben, obwohl es in England mobile phone und im Amerikanischen cell phone heißt, mutet heute unverständlich an.

Noch peinlicher sind jene Anglizismen, die in der Ursprungssprache etwas ganz anderes bedeuten als im Deutschen. Die angesagten Umhängetaschen, die wir gern Bodybags nennen, bezeichnen im Englischen einen Leichensack. Und denken Sie an diesen Beitrag, wenn Sie bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft zum Public Viewing gehen: Im amerikanischen Englisch nennt man die öffentliche Aufbahrung eines Toten so. Die Spieler als „Kicker“ zu bezeichnen, geht dagegen wohl schon als eingedeutscht durch.

Texte im geschäftlichen Kontext professionell gegenlesen zu lassen, ist auch aus diesem Blickwinkel sinnvoll. Haben Sie Interesse an einem Lektorat Ihrer Präsentationen, Magazine, Geschäftsberichte oder sonstiger Publikationen? Kontaktieren Sie mich, ich erstelle Ihnen gerne ein Angebot.

Farbenfroher Katalog

Farbenfroh ist er, mit vielen einladenden Fotos: der druckfrische Katalog des  Radreiseveranstalters Radissimo aus Karlsruhe. Auf über 80 Seiten macht er Lust auf Reisen mit dem Rad in Deutschland und ganz Europa. „Für den neuen Katalog haben wir unser Radreise-Programm unter die Lupe genommen. Noch mehr als bisher möchten wir uns auf die Vorstellungen unserer Gäste von einer gelungenen Radreise konzentrieren“, erläutert die Radissimo-Geschäftsführerin Kristine Simonis. Das bedeutet, dass die im Katalog dargestellten Reisepakete vornehmlich eine Quelle der Inspiration sein wollen. Reisende können sich basierend darauf oder auch ganz frei von Radissimo ein individuelles Angebot, ihre Wunschreise, zusammenstellen lassen. 

Lektoriert wurde der ansprechende und aufwendig gestaltete Katalog von Wortkultur | Dr. Ana Kugli. Wer den Blätterkatalog online anschauen möchte, findet ihn hier.

Wünschen auch Sie sich fehlerfreie Publikationen wie Kataloge, Geschäftsberichte, Broschüren, Faltblätter? Gerne erstellt Wortkultur Ihnen ein individuelles Angebot für Ihr Projekt. Nehmen Sie hier Kontakt auf!

Geschäftsberichte optimieren

Der Geschäftsbericht ist ein wichtiges Kommunikationsinstrument: Eigentümer, Mitarbeiter, Kunden und die interessierte Öffentlichkeit informieren sich hier über Geschäftsfelder, Strategien und Erfolge eines Unternehmens. Dabei geht es um mehr, als nur die Fakten des abgelaufenen Geschäftsjahres zu dokumentieren − ein Geschäftsbericht ist wie eine „ausführliche Visitenkarte“, die das Selbstverständnis und das Image des Unternehmens beschreibt.

Große Firmen bereiten ihre Geschäftsberichte über Monate vor und lassen sich die Publikation einiges kosten. Für kleine und mittlere Unternehmen ist das in der Regel nicht machbar. Doch auch mit kleinem Budget kann man ein vorzeigbares Ergebnis realisieren. Ein gut formulierter, auf die Zielgruppe zugeschnittener, fehlerfreier Text wirkt ansprechend und professionell und ist die Basis für einen gelungenen Geschäftsbericht. 

Wortkultur | Dr. Ana Kugli berät Sie bei der Textkonzeption oder überarbeitet Ihren Geschäftsbericht im Hinblick auf Rechtschreibung, Satzbau, Grammatik und Stil. Gerne empfehle ich Ihnen auf Wunsch eine passende Werbeagentur aus meinem Netzwerk, die sich − nach Ihren Vorgaben und Möglichkeiten − um eine ansprechende Gestaltung kümmert. Hier sehen Sie, wie Sie zu mir Kontakt aufnehmen können.