Stichwort: Dudenempfehlungen

Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung war unter Sprachexperten in den Details umstritten. Seit dem 1. August 2006, also seit genau fünf Jahren, ist die überarbeitete Form in Kraft und damit für Verlage, Zeitungen, aber auch Texter verbindlich.

Bei vielen Schreibungen sind seither verschiedene Varianten zulässig. So kann man in Fragen der Rechtschreibung den Duden sowohl zu Rate als auch zurate ziehen – beide Schreibweisen sind korrekt. Diese Auswahlmöglichkeiten stellen professionelle Schreiber vor Herausforderungen: Schließlich will man eine einheitliche Schreibung innerhalb eines Manuskripts oder einer Publikation gewährleisten.

Deshalb orientieren sich Redaktionen und Verlage in der Regel an den sogenannten Dudenempfehlungen, die im Duden gelb unterlegt sind. Denn in allen Fällen, in denen für es für ein Wort mehr als eine zulässige Schreibweise gibt, führt der Duden alle korrekten Varianten auf und empfiehlt dann eine davon. Wer den Duden zurate zieht, sieht, dass diese Schreibvariante den Dudenempfehlungen entspricht.

Wortkultur | Dr. Ana Kugli folgt bei der Erstellung oder Überarbeitung von Texten den Dudenempfehlungen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers kann aber auch die alte Rechtschreibung als Grundlage dienen.